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Zeiterfassung nervt und sorgt für Unsicherheit in vielen Betrieben.

Welche Lösungen es gibt, um diese lästige Aufgabe zu erleichtern, verrät uns Anna Brückner, Geschäftsführerin und Mitgründerin der Craftomatic GmbH, im Interview.

Warum gibt es Craftomatic - Zeiterfassung nervt jeden.

Unsere Idee entstand vor rund fünf Jahren im Malerbetrieb meines Bruders Olivers. Wir sind beide in einem Malerbetrieb großgeworden und kennen die täglichen Herausforderungen. Oliver hatte zwar schon eine digitale Zeiterfassung, aber das hat nie richtig funktioniert: die Stunden wurden trotzdem vergessen, man musste ständig hinterhertelefoniert, nachträglich wurde einfach geschätzt. Und am Ende gab es Diskussionen mit Kunden. Uns kam die Idee, dass es viel einfacher wäre, wenn die Zeiten automatisch im Hintergrund erfasst werden würden. Ohne dass die Mitarbeiter irgendetwas starten, stoppen oder drücken müssen. Die Mitarbeiter können sich voll auf Ihre Arbeit konzentrieren, das Handy könnte sogar zuhause bleiben. Und die Zeiten sind trotzdem automatisch erfasst und den richtigen Projekten zugeordnet.

Wie funktioniert das? Zeiterfassung die von alleine läuft.

Jeder Mitarbeiter erhält einen Schlüsselanhänger und ins Auto kommt ein GPS-Tracker. Das ist auch schon die Basis. Im Büro werden die Kundenadressen eingepflegt (händisch oder per Schnittstelle) und damit kann unser System ganz automatisch einen Vorschlag vom Arbeitstag erstellen. Und das Besondere: wie der Tag ausgewertet wird, entscheidet der Betrieb selbst. Wir haben über die letzten fünf Jahre einen sehr umfangreichen Auswertungsalgorithmus entwickelt, mit dem ganz individuell eingestellt werden kann, was zur Arbeitszeit zählt, und was nicht.

Wie sieht es aus mit Datenschutz?

Wir haben seit Entwicklungsbeginn mit einem Datenschutzanwalt ein umfangreiches Datenschutzkonzept entwickelt. Das Besondere bei uns ist: wir verarbeiten zwar Standortdaten, sie sind aber nur für den jeweiligen Mitarbeiter zu sehen. Das Büro oder der Chef kann nicht live verfolgen, wo sich das Auto gerade befindet oder wie gefahren wurde. Die Daten werden ausschließlich genutzt, um einen automatischen Vorschlag des Arbeitstages zu erstellen. Wir möchten die Zeiterfassung automatisieren, nicht Mitarbeiter überwachen.

Was kann Craftomatic noch?

Angefangen haben wir mit der Zeiterfassung. Aber mittlerweile kann Craftomatic viel mehr. Durch das Feedback unserer Kunden wächst die Plattform ständig weiter. Das schöne dabei ist: alles was wir entwickeln, wird auch direkt in der Praxis getestet.
Wir bieten zusätzlich

  • Automatisches Geräte-Tracking,
  • eine digitale Plantafel zur Einsatzplanung,
  • Fuhrparkmanagement inklusive Führerscheinkontrolle und Terminerinnerungen,
  • eine Projektakte mit Chatfunktionen und digitalen Berichten zur Kommunikation und
  • Dokumentation,
  • und über Partner sogar Zutrittssysteme.

Und vielleicht kann ich schon bald mehr über unseren KI-Plänen verraten.

Vielen Dank, Frau Brückner, für das Gespräch.
Wer mehr erfahren möchte, kann seine Fragen im Online-Expertenchat am 13.11.2025 direkt an Frau Brückner stellen. Die Anmeldung erfolgt über die Maler-Akademie. Die Teilnahme ist für Innungsmitglieder kostenlos.

Craftomatic GmbH
Am Roggersberg 10
88690 Uhldingen-Mühlhofen

info@craftomatic.de

www.craftomatic.de

Link zum Video: https://m.youtube.com/watch?v=XR_2SH54lf8